
Dr. Michael Lehnert
ATOS MVZ meviva Berlin
Die Hand ist unser wichtigstes Werkzeug. Unsere Spezialist:innen behandeln Verschleiß und Verletzungen, damit Sie wieder sicher greifen können.
Die Hand besteht aus 27 Knochen und einer Vielzahl von Muskeln, Sehnen und Nerven. Dieser komplexe Aufbau macht sie so beweglich und erlaubt präzises Handeln. Gleichzeitig ist die filigrane Struktur anfällig für Verschleiß und Verletzungen.
Bei handbezogenen Beschwerden betreuen Sie unsere Spezialist:innen für Handchirurgie mit großer Sorgfalt. Hier finden Sie die Krankheitsbilder, die wir behandeln, und die Wege, die dabei zur Verfügung stehen.
Morbus Dupuytren ist eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche. Sie beginnt mit Knoten, teils mit Einziehungen der Haut, und führt später zu einer zunehmenden Krümmung der Finger, besonders an Klein- und Ringfinger. Je nach Ausprägung ist eine schonende Behandlung mit der Nadelstichtechnik ohne Operationsnarben möglich, der perkutanen Nadelfasziotomie (PNF). Bei ausgeprägteren Befunden wird das veränderte Gewebe in einer offenen Operation vollständig entfernt.
Der Verschleiß des Daumensattelgelenks ist die häufigste Arthrose der Hand und macht sich oft im Alltag bemerkbar, etwa beim Öffnen eines Marmeladenglases oder beim Auswringen eines Lappens. Konservative Maßnahmen lindern die Beschwerden, können zerstörten Knorpel aber nicht wiederherstellen. Dauerhaft beseitigen lässt sich die Arthrose nur operativ, zum Beispiel durch Entfernung des Vieleckbeins in Kombination mit einer Stabilisierung des Daumens durch körpereigene Sehnen. Auch ein künstliches Daumensattelgelenk kann eingesetzt werden.
Tennis- und Golferellenbogen sind schmerzhafte Entzündungen, die meist die Sehnenansätze der Unterarmmuskulatur betreffen; manchmal liegen auch Mikroinstabilitäten zugrunde. In den meisten Fällen führt eine konservative Therapie mit Physiotherapie, lokalen Injektionen oder Stoßwellenbehandlung zum Erfolg. Ist doch eine Operation nötig, kann sie minimalinvasiv oder arthroskopisch erfolgen.
Knorpelverschleiß im Handgelenk kann altersbedingt entstehen, ist aber häufig die Folge früherer Band- oder Knochenverletzungen oder chronischer Entzündungen wie der rheumatoiden Arthritis. Die meisten Beschwerden lassen sich mit konservativen Maßnahmen gut beherrschen. Wird ein Eingriff nötig, stehen minimalinvasive schmerzausschaltende Verfahren (Denervierung), teilweise oder vollständige Versteifungen (Arthrodese) oder ein künstliches Gelenk (Prothese) zur Verfügung.
Beim Schnappfinger ist das Gleitgewebe der Beugesehnen entzündet, die Sehne kann sich verdicken. Am Übergang von der Handfläche zum Finger laufen die Sehnen durch eine Engstelle; eine veränderte Sehne gleitet dort nicht mehr frei, und der Finger schnappt beim Öffnen der Faust. Anfangs helfen konservative Therapie und Injektionen sehr gut. Reicht das nicht aus, wird in einem kleinen Eingriff das sogenannte A1-Ringband gespalten und entzündliches Gewebe entfernt, damit die Sehne wieder frei gleitet.
Beim Skidaumen ist das innere Seitenband des Daumengrundgelenks verletzt. Ein kompletter Abriss kann das Gelenk deutlich instabil machen und unbehandelt zu dauerhaften Schmerzen und Verschleiß führen. Nach klinischer Untersuchung und Bildgebung (Ultraschall, MRT, Röntgen) wird je nach Befund mit einer Schiene ruhiggestellt oder operiert: Das Band wird genäht oder mit einem kleinen Anker am Knochen fixiert. Bei chronischer Instabilität ohne Arthrose ersetzt eine Bandplastik aus körpereigener Sehne, künstlichem Band oder beidem das verletzte Band.
Überbeine sind mit Flüssigkeit gefüllte Ganglien, die häufig an Handgelenk und Fingern von Gelenken oder Sehnenscheiden ausgehen, oft infolge von Überlastung. Sie können kosmetisch stören oder Schmerzen verursachen. Im Anfangsstadium ist die konservative Therapie die Methode der Wahl, manchmal bildet sich das Ganglion schon durch Schonung zurück. Bei ausgeprägten, langwierigen Verläufen ist die Operation der sicherste Weg, ein Wiederkehren zu verhindern; dabei wird neben dem Gangliensack auch der Stiel am Ursprung entfernt.
Beim Karpaltunnelsyndrom ist der Mittelnerv der Hand (Nervus medianus) im Karpaltunnel eingeengt. Typisch ist ein unangenehmes Kribbeln in Daumen, Zeige- und Mittelfinger sowie der Hälfte des Ringfingers, oft nachts; in Spätstadien kommen Taubheit, Schwäche und Muskelschwund am Daumenballen hinzu. Die Diagnose sichert eine neurologische Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Zu Beginn steht die konservative Therapie im Vordergrund; ist eine Operation nötig, wird der Karpaltunnel über einen 2 bis 3 cm langen Hautschnitt minimalinvasiv erweitert und der Nerv so entlastet.
In der Handchirurgie operieren bei uns:

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Orthopädie am Olivaer Platz
Orthopädie Charlottenburg
Handchirurgie · Kniechirurgie · Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Praxis Dr. Antonios Paraskevaidis
MVZ Breitenbachplatz
Gleiches Haus, gleiches Team, gleiche Adresse. Wir sind weiter an Ihrer Seite, für Sie als Patient:in ändert sich nichts.